Die seit 2001 in Hamburg lebende Weißrussin studierte zunächst
Domra bei Nikolai Maretzki in Minsk und absolvierte an der dortigen
Hochschule für Musik zugleich eine Dirigierausbildung mit
Auszeichnung. Anschließend ergänzte sie ihre Ausbildung am
Hamburger Konservatorium mit dem Erwerb eines pädagogischen
Diploms (Mandoline bei Steffen Trekel) und einer Zusatzqualifikation
im Fach Elementare Musikpädagogik. Um ihrem eigenen künstlerischen
Anspruch besser gerecht werden zu können, absolvierte
sie danach eine künstlerische Instrumentalausbildung (Barockmandoline/
Mandoline) an der Hochschule für Musik Köln bei den
Professoren Marga Wilden-Hüsgen und Caterina Lichtenberg.
Ihre Künstlerlaufbahn begann mit frühen nationalen und internationalen
Erfolgen z. B. beim russischen Wettbewerb „Pokal des Nordens“
und beim Internationalen Wettbewerb für Mandoline solo,
Deutschland. Noch während des Studiums trat Olga Dubowskaja
solistisch, in kammermusikalischer Besetzung sowie mit verschiedenen
nationalen Orchestern in ihrer Heimat auf und wurde als
Stipendiatin der Präsidentenstiftung „Junge Talente des Belarus“
ausgezeichnet.
Mit der Pianistin Olesya Salvytska bildet Olga Dubowskaja seit
einigen Jahren ein einzigartiges Duo dieser kammermusikalischen
Besetzung, das DUO IMTAKT.
Ein weiteres Feld der künstlerischen Tätigkeit von Olga Dubowskaja
ist die Dirigententätigkeit (z. B. bei der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg
und beim Hamburger Mandolinen-Orchester
von 1928 e.V.) und die Lehrtätigkeit (z. B. am Heinrich-Schütz-Konservatorium Dresden e.V., an der Musikschule Lieboch in Österreich
sowie in Hamburg).
Darüberhinaus wurde sie vom Schleswig-Holsteinischem Landestheater
und den Hamburger Symphonikern engagiert.
Die Anerkennung in der Fachwelt belegen zahlreiche Einladungen
zur Mitarbeit in Jurys z. B. bei „Jugend Musiziert“.
Olga Dubowskaja war Stipendiatin der "Katharina und Gerhard
Hoffmann Stiftung", trat für Konzertorganisation „Live Music Now“
auf und wirkte bei zwei CD-Aufnahmen mit: „Guitarolino“ Hamburg,
2001 (Mandoline Solo) und „Mandolinen Konzerte“, Schweinfurt,
2002 (Konzert für Mandoline und Streicher von J. Dawes).